ÜBER MICH

Claus Hönle

Jg. 1968


Schon in jungen Jahren interessierte ich mich sehr für Photographie 

und war damals schon oft mit der Kamera unterwegs. Während 

meiner Schulzeit faszinierte mich dann die Arbeit im Photolabor. 

Ich war einige Jahre nahezu täglich in der Dunkelkammer zu finden 

und arbeitete gerne mit großformatigen Schwarz-Weiß Aufnahmen. 

Mit dem Umstieg auf die digitale Photographie wurde das Photolabor 

allerdings irgendwann eingemottet und durch die Verwendung des  

RAW-Formats fand ich mich statt in der Dunkelkammer am Computer 

vor Lightroom. 


Nachdem ich zu Zeiten der Kleinbildfilme immer mehr Equipment angehäuft hatte (mehrere Gehäuse für verschiedene Filmsorten, mehrere Objektive, etc.), wurde mir das ganze Geschleppe irgendwann zu viel und ich versuchte, mit minimalistischer Ausstattung unterwegs zu gehen. Nach zwischenzeitlicher Verwendung von Kompakt- und Bridge-Kameras bin ich heute aber wieder bei einer DSLR mit verschiedenen Objektiven angekommen.


Was all die Jahre aber konstant geblieben ist, ist meine Philosophie der Photographie: Ich möchte meine Fotos nicht am Computer, sondern direkt beim Photographieren entstehen lassen. Das Besondere an der Photographie ist für mich der Blick auf die Motive und die Komposition schöner Fotos direkt bei der Aufnahme. Aus diesem Grund sind meine Fotos in der Regel genau so, wie ich sie gesehen und photographiert habe. Nur die „Entwicklung“ des RAW-Bildes, das nachträgliche Beschneiden der Aufnahmen und - falls notwendig - kleinere Retuschen sind Änderungen, die ich vornehme.

Das heute verbreitete umfangreiche Bearbeiten in Photoshop und insbesondere das Zusammensetzen eines Bildes aus verschiedenen Aufnahmen ist m.E. eine eigene Kunstform von „Photo Artists“, die anspruchsvoll ist und faszinierende Bilder hervorbringt, aber aus meiner Sicht etwas völlig anderes ist als Photographie. Man sollte m.E. daher diese beiden Dinge nicht miteinander vermischen.